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Carmen E. Kreis – circulaziun
23. April bis 2. Mai 2010
Die Videoarbeit circulaziun von Carmen E. Kreis im Projektraum Bollag
Die Videoarbeit circulaziun ist 2009 entstanden. Für die Basler Künstlerin Carmen E. Kreis stellt sie einen Ausgangspunkt dar.
Dieser ermöglicht den Betrachtenden Nähe zu einer bedrohten Art: den Bienen. Das Bild- und Tonmaterial wurde während
Aufenthalten in Nairs-Scuol und Neuenburg aufgenommen. So kommt es, dass Fachleute zwei verschiedene Bienenarten
ausmachen können. Aber darum geht es nicht. Allein Bildschnitt, Ton, Farbe und Rhythmus sind hier zu einer packenden,
eindringlichen Arbeit gefügt worden. Dabei hat es den Anschein, als seien die Elemente auseinander gerissen, unterbrochen,
Bewegung und Ton in gegensätzliche Richtungen zusammengesetzt worden. Hier entsteht eine Dynamik, welche keinen Blick
in den Horizont zulässt, denn der Stress ist im Volk, die Einsamkeit im nächsten Bild. Über allem, aber nicht andauernd, der Sound,
die Stille.
Ein idealer Ort: Projektraum Bollag / raum19,6m³
Für zehn Tage wird nun circulaziun im Projektraum Bollag und im raum19,6m³ zu sehen sein. Carmen E. Kreis hat mit dem
mobilen Ausstellungsraum einen idealen Ort für ihre Arbeit gefunden, welcher nur für diese Ausstellung in dieser Konstellation
bestehen wird. Der Neubau des Atelierhauses Bollag und der dazugehörige Projektraum – erweitert durch den mobilen
Ausstellungsraum raum19,6m³. Dieser könnte selbst ein Bienenwagen sein, wie so viele, andere alte Bauwagen auch. Aber
circulaziun ist ein Ausgangspunkt für die Künstlerin und der raum19,6m³ durch seine Eigenschaft der Mobilität, ein sinnstiftender,
authentischer Projektionsraum für ihre Arbeit.
Text: Rafael J. Lutter, Februar 2010 > English
raum19,6m³
Ein mobiler Ausstellungsraum
www.raum19-6m3.info
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